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Vom Doppelten Nutzen Authentischer Naturerfahrungen

Vom doppelten Nutzen authentischer Naturerfahrungen

Die Zeitschrift „PSYCHOLOGIE HEUTE, compact“, Heft 54, widmet sich dem Thema Natur und Psyche. Die Fülle der dort vorgestellten Forschungsbefunde und Fakten bestätigen knappest zusammengefasst zum einen die Richtigkeit der angenommenen Konzepte der sog. Aufmerksamkeiterholungtheorie und der sog. Stresserholungstheorie und zum anderen auf der ganz praktischen Ebene, dass die Natur uns erholen läßt  – kognitiv sowie körperlich und psychisch. Nichts Neues könnte man sagen, gleichzeitig in den Details und in den Folgerungen eben doch: Die Fakten weiter zusammengefasst, braucht der Städter z.B. nicht zwingend in die Berge zu fahren, um etwas Gutes für seine Gesundheit und sein Wohlbefinden zu tun. Er kann dieses auch durch Balkongarteln oder durch in seine Alltagsroutinen eingebautes Spazieren in den städtischen Grünecken tun oder indem er mit dem Rad durch den Park zu seinem Arbeitsplatz fährt. Gleichzeitig: Die Bewußtheit, dass die Natur uns wohltut mit selbst dementsprechendem Handeln zieht nicht zwangsläufig ein erhöhtes und gelebtes Umweltbewußtsein nach sich. Und gleichzeitig weiter: Wissen um ökologische Zusammenhänge und botantisches und zoologisches Wissen, Bildung also, die eine Beziehungsvertiefung zwischen Mensch und Natur bewirkt, ließe diese Kluft in erster Line schwinden. Soweit die Befunde. – Fazit doch nun: Hinaus in die Natur, Lehrpfade gehen, Vogelbeobachtungen mitmachen und das Lexikon zücken, wo es sich bietet!

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