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Philemon Und Baucis

Philemon und Baucis

In Ovids Werk „Metamorphosen“ findet sich die bekannte Geschichte von „Philemon und Baucis“; von jenem in armen Verhältnissen lebenden, an Alter fortgeschrittenen und kinderlosen Paar, das – sehr kurz gefasst – Zeus und Merkur als einziges in ihrer Stadt gastfreundlich aufnehmen und reichlich bewirten; ihren, als diese sich zu erkennen geben, ihre einzige Gans opfern wollen, was die Götter ihnen verwehren.  Ausgenommen so von der Vernichtung der gastunwirtlichen Stadt durch die Götter und nach der Umwandlung dabei ihrer Hütte in einen Tempel gewähren die Götter dem Paar Wünsche: Sie wollen den Tempel als Priester hüten und später zeitgleich sterben, damit keiner den anderen überleben braucht. So geschehen die Dinge und dabei werden sie zu ihrer Todestunde in eine Eiche und in eine Linde verwandelt. – Diese Geschichte von Philemon und Baucis, in den Künsten, durch Interpretationen und dieses durch die Zeiten hindurch immer wieder aufgegriffen, bleibt nimmermüde; schön doch als Inbegriff von gelingendem, gelungenem, also so gemeintem glücklichem Paarsein; schön so auch schlicht als Ideal.

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