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Kurz Vorgestellt: Uschi Ostermeier-Sitkowski, Yogalehrerin

Kurz vorgestellt: Uschi Ostermeier-Sitkowski, Yogalehrerin

Uschi Ostermeier-Sitkowski, Yogalehrerin (BDY Mitglied) ließ sich zuerst in der Tradition von Yesudian, dann in der Sivananda Tradition ausbilden. Hinzu kamen Fortbildungen in Tri Yoga, Hormon Yoga, Yin Yoga, Zen Meditation. Sie ist Autorin auch zahlreicher einschlägiger Bücher wie etwa „Das große Yoga Basisbuch“ (2012), „Yoga-Pilates“ (2007). Seit Jahren unterrichtet sie im In- und Ausland. Uschi Ostermeier-Sitkowski ist verheiratet, sie lebt im Allgäu oder auf einer kleinen Insel in Griechenland. Im Vordergrund ihres Unterrichts steht, ihre Schülerinnen und Schüler insbesondere über sanfte Dehnungen im Rhythmus des Atems, in die Stille und zurück zu ihrer Mitte finden zu lassen. Ganz unangestrengt und heiter gestaltet sie dabei ihren Unterricht aus dem Fundus ihrer Erfahrung. – Es ergab sich, Uschi Ostermeier-Sitkowski ein paar Fragen zu stellen:

Was  bedeutet für Sie Yoga?

Uschi Ostermeier-Sitkowski: Yoga bedeutet für mich, zu mir selbst zu finden. Es ist ein Weg, über bestimmte Körperstellungen, Meditation und eine geistige Haltung inneren Frieden und Harmonie zu erfahren. Wenn ich Yoga übe, ist nichts anderes im Moment wichtig, ich bin ganz bei mir selbst und komme ins innere Gleichgewicht. Damit findet auch Heilung statt. Wenn ich Yoga übe, geht es mir gut.

Was liegt Ihnen bei Ihrem Unterricht besonders am Herzen?

Uschi Ostermeier-Sitkowski: In meinem Unterricht versuche ich, die positiven Wirkungen des Yoga, die ich selbst erfahren habe und immer wieder neu erfahre, an meine TeilnehmerInnen weiterzugeben. Die meisten Menschen, die voll im Berufsalltag stehen, eine Familie zu versorgen haben oder andere wichtige Aufgaben zu erledigen, sind ständig angespannt und fühlen sich unter Druck. Im Yogaunterricht können sie dies alles hinter sich lassen, zu sich kommen und ganz bei sich sein. Wenn die TeilnehmerInnen nach der Yogastunde entspannt sind und sich besser fühlen als vorher, ist für mich das Unterrichtsziel erreicht.

Was ist Ihre Vision für die Menschheit?

Uschi Ostermeier-Sitkowski: Das ist eine große Frage! Und eine große Vision. Aber ohne Visionen verändert sich nichts im Leben.  Meine Vision ist, dass die Menschen achtsam miteinander umgehen und sich gegenseitig respektieren. Wenn wir uns gegenseitig achten und das Anderssein der anderen akzeptieren, kann es irgendwann keine Kriege mehr geben. Dann gibt es endlich Frieden auf der Erde. Yoga zeigt den Weg. Wenn die Gedanken still werden, wird das Selbst sichtbar. Dann ist es nicht mehr notwendig, ständig auf der Suche nach Glück durch das Leben zu hetzen. Der Geist kommt zur Ruhe. In diesem Zustand kann tiefe Zufriedenheit und Glück erfahren werden.

Anstelle eines Schlusswortes: Was ist Ihr Traum von Glück für die Erde?

Uschi Ostermeier-Sitkowski: Wenn Frieden auf der Erde ist, bedeutet das letztendlich Glück für die Erde. Glück für die Erde bedeutet auch, dass die Erde heil ist. Auf Bildern und Filmen aus dem Weltall kann man sehen, wie verletzlich die Erde ist. Heil kann die Erde werden wenn wir Menschen achtsam mit der Natur umgehen und Tiere und Pflanzen schützen. Wenn immer mehr Menschen sich engagieren für Themen wie Umweltschutz und Klimaschutz kann dieser Traum Wirklichkeit werden.

Liebe Frau Ostermeier-Sitkowski, ich danke Ihnen sehr für unser Gespräch.

 

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