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Kurz Vorgestellt: NEUE WEGE

Kurz vorgestellt: NEUE WEGE

Wer freut sich nicht, Urlaub zu haben und in die Ferien zu gehen? Endlich wegfahren, regenerieren – wie herrlich! Wollen wir in dieser Zeit ganz gezielt zu uns selbst zurückfinden, greift der Reiseveranstalter NEUE WEGE uns hier köstlich unter die Arme. Die Unmittelbarkeit des Erlebens in uns aufsteigen zu lassen, in der wir uns in uns selbst und uns in der Welt aufgehoben fühlen und dieses bes. über Yoga und Mediation in Reisen an wunderbare Stellen in Asien oder in Europa, das ist das Konzept. Nachhaltiges Reisen und umweltverträgliches Reisen wird dabei großgeschrieben. Und ebenso das Anliegen, dass wir, getragen vom Erlebten, Yoga und Mediation in unserem Alltag weiterführen. NEUE WEGE – ein Konzept, dass auf gelebter Achtsamkeit basiert. Alle und alles ist verbunden. Anlass genug, Katharina Hegemann, Head of Marketing & Innovation von NEUE WEGE, ein paar Fragen zu stellen:

Was ist Ihre persönliche Vision für NEUE WEGE?

Katharina Hegemann: Mit der Idee „Übung mit Urlaub zu verbinden“ wurde NEUE WEGE im Jahre 1991 von meinen Eltern Markus Hegemann und Birgit Hegemann gegründet – diese prägt bis heute unser Firmenkonzept. Auf unseren Reisen wird die wertvolle Wirkung der Übungsformen wie bspw. Yoga, Qi Gong, der Meditation sowie Ayurveda unseren Reisegästen vermittelt. Es werden Impulse geschaffen, auch nach der Reise im alltäglichen Leben gesund und bewusst zu leben. – Mit diesem ganzheitlichen Reisekonzept, unserem langjährigem Expertenwissen sowie unserem hohen Qualitätsanspruch schaffen wir sozusagen eine zukunftsfähige Form eines sinnhaften Tourismus.

Ich bin nun seit Anfang 2017 in das Unternehmen eingestiegen, verantworte seither unser gesamtes Marketing und ich kümmere mich um die Erschließung neuer Geschäftsfelder. Meine Vision ist es natürlich auf der einen Seite bekannter und größer zu werden und neue Zielgruppen anzusprechen. Und auf der anderen Seite möchte ich das wunderbare Netzwerk von erfahrenen Yogalehrern, Ayurveda Ärzten und Therapeuten, Reiseleitern und Experten, das wir innerhalb der letzten 30 Jahre aufgebaut haben, verstärkt unterstützen. Und die „NEUE WEGE Community“ soll sich in Zukunft besser – auch digital – vernetzen, so dass wir unseren Kunden oder Interessenten Zugang zu diesem wertvollen Wissen ermöglichen können. – Wie genau das aussehen wird? Darauf dürfen Sie gespannt sein!

Wo in punkto Nachhaltigkeit und Umweltverträglichkeit beim Reisen ist Neue Wege aktiv?

Katharina Hegemann: CSR bei NEUE WEGE bedeutet „Nachhaltigkeit auf allen Ebenen“… und genau das hat sich unser NEUE WEGE Team auf die Fahnen geschrieben und zwar in allen Bereichen – von der Produktentwicklung bis zum Marketing und im täglichen Büroleben. Wir arbeiten z.B. in einem Nullenergiehaus, wir werden einmal pro Woche vollwertig vegetarisch bekocht und in unserem Haus findet regelmäßig Team-Yoga oder Achtsamkeitstrainings statt.

Und gemeinsam mit unserer CSR-Beauftragten definieren wir in jedem Zertifizierungsjahr Verbesserungsmaßnahmen, überprüfen diese regelmäßig und erweitern den Maßnahmenkatalog kontinuierlich. Wir reflektieren so unser Handeln immer wieder aufs Neue und wir gehen hier entschlossen weiter vorwärts. In diesen Prozess beziehen wir unsere Partner vor Ort ganz bewusst ein. Bereits 2009 hat ein unabhängiges Fachgremium (Infos unter www.tourcert.org) NEUE WEGE als einen der ersten deutschen Reiseveranstalter geprüft und mit dem CSR-Zertifikat bestätigt.

Ein konkretes Beispiel: Seit dem 01.01.2017 übernimmt NEUE WEGE außerdem zu 100% den atmosfair-Beitrag bei allen fluggebundenen Reisen in Europa (und 50% bei Asien Reisen). Das funktioniert so: Die CO2-Emission eines Fluges kann pro Person durch Eingabe in den atmosfair-Rechner ermittelt werden. Die emittierte Kohlendioxidmenge wird nun an anderer Stelle auf der Welt durch ein zusätzliches Projekt, das nur durch die atmosfair-Abgabe ermöglicht wird, eingespart. – Praktisch funktioniert das z.B. durch ein Solarprojekt, bei dem in einem indischen Dorf der bisher verwendete Dieselgenerator durch eine moderne Solarstromanlage ersetzt wird. Die dabei eingesparte CO2-Menge kann auf die Kosten umgelegt und somit der Betrag errechnet werden, der nötig ist, um eine bestimmte Menge CO2 einzusparen.

Wo ist für Sie der schönste Platz der Erde?

Katharina Hegemann: Hier fällt es mir natürlich sehr schwer mich auf „nur“ einen Platz zu beschränken. Es gibt so viele wunderbare Orte auf dieser Welt! Aber es gibt zwei Orte, mit denen ich eine ganz besondere Erfahrung verbinde und die deshalb für mich persönlich die schönsten der Welt sind:

Das ist zum einen unsere erste eigene Yoga Finca auf Mallorca – die Finca Son Mola Vell. Das Haus ist sozusagen „mein Baby“, denn ich habe den Ort vom Umbau im Winter 2016 bis hin zur Eröffnung im März 2017 betreut und bin auch jetzt auch noch als Geschäftsführerin, für das Team und das Konzept vor Ort zuständig. Es ist ein Ort der Kraft und Ruhe – ein ganz besonderer Ort auf der sonst so trubeligen Urlaubsinsel. Hier ist es uns wirklich gelungen unsere Firmenwerte für unsere Kunden erlebbar zu machen. Somit bauen wir in diesem Winter z.B. eine Solaranlage und eine Wärmepumpe ein, so dass wir in der neuen Saison gänzlich auf erneuerbare Energien umsteigen können. Und auch wenn es für mich niemals Urlaub ist: Sobald ich auf der Finca ankomme, bin ich einfach nur glücklich! Der Moment an dem ich die Einfahrt auffahre, den Duft der Kräuter in der Luft wahrnehme, den weiten Blick von der Terrasse genieße und unsere Esel mich begrüßen, möchte ich an keinem anderen Ort der Welt sein.

Zum anderen haben wir letztes Jahr im November eine lang-erträumte Familienreise unternommen: Gemeinsam mit meinen Eltern und meiner Oma sind wir nach Nepal gereist um dort den Gokyo Ri zu besteigen. Es war sicherlich die schönste und eindrucksvollste Reise meines bisherigen Lebens! Die Wege durch den Himalaya sind atemberaubend schön – im wahrsten Sinne des Wortes, denn bei der Anstrengung bleibt einem auch mal schnell die Puste weg. Aber die wohlverdienten Pausen in den Klöstern, Zeit zum Meditieren, Zeit um den Buddhismus und die Traditionen zu verstehen, Zeit um inne zu halten und das Panorama zu genießen – die haben wir uns genommen. Somit war diese Reise eine einmalige Kombination aus Natur- und Kultur-Erlebnissen, die uns noch lange in Erinnerung bleiben wird. Ob meine Oma es auf 5300m geschafft hat? So viele Höhenmeter hat sie sich zum Glück nicht mehr zugetraut. Ihr Ziel war es, bis zum Kloster Tengboche auf 3800m zu gelangen um dort im Kloster gemeinsam mit den Mönchen zu meditieren. Wir haben sie auf dem Rückweg wieder eingesammelt: Jung im Geiste und fit wie eh und je!

Was ist Ihr Schlusswort?

Katharina Hegemann: Ich liebe die Worte der Schriftstellerin Maya Angelou: „Meine Mission ist, nicht nur gerade so zu überleben, sondern aufzublühen – und das mit etwas Leidenschaft, etwas Mitgefühl, etwas Humor und etwas Stil.“ – Der yogische Weg also, übersetzt in die heutige Zeit!

Liebe Frau Hegemann, ich danke Ihnen für das Gespräch.

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