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Kurz Vorgestellt: Anna Trökes, Prana Yoga

Kurz vorgestellt: Anna Trökes, Prana Yoga

Anna Trökes unterrichtet seit 1974 den Yoga, verfasst hat sie mehr als 30 Yoga-Publikationen, wobei zuletzt erschienen sind „Yoga Hausapotheke“ (02/2018), „Yoga bei Depression“ (09/2017), „Yoga und Atemtypen“ (06/2017; dieses zusammen mit Margarete Seyd). Neben dem Unterrichten von Yoga bildet Anna Trökes (selbst u.a. beim BDY ausgebildet) für diesen seit 1983 Yogalehrer aus; sie schreibt für die Zeitschrift „Yoga Aktuell“; Interviews von ihr finden sich in diversen Zeitschriften.  In Berlin, wo Anna Trökes lebt, hatte sie ihre Yoga-Schule; ihre Unterrichts- und auch Fortbildungstätigkeit zu den verschiedensten Themenschwerpunkten des Yoga führt sie über das Jahr hinweg an Orte im In- und Ausland. Anna Trökes, selbst begeistert überzeugt vom Leben als lebenslanges Lernen, sieht Yoga hier für uns Menschen als unerschöpflichen Schatz; ganz nebenbei ergab sich folgendes kurzes Gespräch:

Was bedeutet für Sie Yoga?

Anna Trökes: Yoga ist meines Erachtens ein umfassendes Geschenk an uns Menschen. Für mich persönlich, die ich nun seit 45 Jahren mit Yoga unterwegs bin, ist Yoga eine Lebensaufgabe und er ist Freude für mich. Für mich, so meine Überzeugung, ist der Yoga ein Weg der Heilung. Heilung ist dabei zu verstehen als Heilwerden, Ganzwerden als Mensch. Nicht im Ich sind wir heil und ganz, sondern im Selbst. Der Prozess lässt sich also vielleicht so illustrieren: Indem wir über den Yoga eben nicht unser Ich, sondern unser Selbst mehr und mehr erfahren, heilen wir uns in unser Selbst hinein.

Was liegt Ihnen bei Ihrem Unterricht besonders am Herzen?

Anna Trökes: Zwei ganz wesentliche Aspekte im Yogaunterricht sind mir den Menschen in seine Selbstakzeptanz zurückzuführen und ihm Selbstwirksamkeit zu vermitteln.

Was ist Ihre Vision für die Menschheit?

Anna Trökes: Wir leben im sog. Kaliyuga, also im letzten, dem „dunklen“ der vier Zeitalter. Als Vision daraus ergibt sich für mich Achtsamkeit, Wachheit und Mut für jeden Einzelnen von uns, damit wir Menschen die Veränderung werden, die wir uns alle wünschen. Nicht weiter der gleiche Vorwärtsgang ist gefragt, sondern umgekehrt eben ein Rückwärtsgang in Sinne einer Rückbesinnung auf das, was wirklich wichtig ist und zählt.

Anstelle eines Schlusswortes: Was ist Ihr Traum von Glück für die Erde?

Anna Trökes: Würden wir uns vom Ego mehr weg in unser Selbst hineinentwickeln, wie das der Yoga uns lehrend zu vermitteln vermag und würden wir von unserer gegenwärtigen Selbstausbeutung, die uns entwürdigt, zu unserer Würde zurückfinden, uns also in Selbstachtung wieder aufrichten, was per se Verlangsamung beinhaltet, so wäre etwas gewonnen.

Liebe Frau  Trökes, ich danke Ihnen sehr für unser Gespräch.

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