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Gemach, gemach!

„Gemach, gemach“ sollte wir häufiger in unserem Leben als Gangart berücksichtigen. Oder am besten überhaupt als Gangart einlegen. So bleiben wir leichter in unserer Mitte. So können wir bewußter mit uns umgehen – etwa auch spüren und entscheiden, was wir wirklich wollen. So gehen wir klüger mit uns selbst um. Und eindeutiger mit unseren Mitmenschen und mit unserem Leben. Ein „gemach, gemach“ kommt auch dem Angehen unserer Projekte zugute. Höhenflüge lieber bewußt ansetzen als loshudeln. Lieber auch sich Irrtümer erlauben dürfen und Querdenken damit einschließen als engstirnig auf Fehlervermeidung focussieren, da wir unter Druck sind. Letzteres perpetuiert häufig auch ewig das Gleiche. Wollen wir das wirklich? – Via „gemach, gemach“ Gespräche mit sich selbst lieber in Muße führen. Mit anderen gilt dies noch einmal mehr. Das erste ermöglicht oft das zweite. So kommt mehr dabei heraus. Lieber Anfängergeist statt Meisterschaft pflegen. Anfängergeist hält uns frisch, steter Kurs auf Meisterschaft laugt aus. Meisterschaft überlebt sich auch. Anfängergeist nicht. Aus Anfängergeist einen Wurf machen, ist natürlich großartig.

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