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Unwirtliches meistern

In Zeiten, die wir persönlich als unwirtlich erleben, ist die Devise „Aushalten“ ein schlechter Ratgeber. Das kostet zusätzlich Kraft und Energie. Das zahlt sich in jeder Fristigkeit nicht wirklich aus. Besser ist es, solche Zeiten besonnen zu meistern. Das bietet die Möglichkeit, unbeschadet zu bleiben. Das bietet auch die Möglichkeit persönlich zu wachsen. Doch was heißt es, solche Zeiten besonnen zu meistern? Nun, besondere Umstände wollen auch außergewöhnlich gehandhabt sein. Gefragt sind also ein Umdenken und eine Flexibilisierung der sonstigen Lebensführung. Es gilt einen Perspektivenwechsel vorzunehmen. Das heißt: Gnädig und freundlich mit sich sein in anspruchsvollen Zeiten. Zurückschalten im Alltag oder im übertragenene Sinne das Auto in der Garage einfach auch einmal stehen lassen. Den Alltag also verlangsamen und Pausen schaffen. Auszeiten für sich oder für anderes schaffen. Sich von Familie und Freunden etwas tragen lassen. Sich in die Natur begeben. Oder einfach tun wonach uns der Sinn gerade steht. Sich so die wahren Wertigkeiten im Leben spiegeln lassen. Diese in sich persönlich wieder aufsteigen lassen. Sie empfinden. Durchatmen. Das läßt uns zur Ruhe kommen. Das lässt uns Ruhe in uns finden. Lücken können so zu Räumen werden, der sich frisch und neu füllen wollen.

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