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Die Dunkle Jahreszeit

Die dunkle Jahreszeit

Manche sagen, diese Jahreszeit enthalte auch so ihre Fallstricke. Sie argumentieren damit, dass in ihr arg viel erinnern, gemahnen, nachsinnen, empfinden läge und so viel erleben von Momenten einer Wehmut und so viel erleben von Augenblicken von freudiger Erwartung und Hoffnung unterlegt von unserer menschlichen Sehnsucht nach dem Idealzustand und getragen von dem uns so eigenen Wunsch nach einer Vollkommenheit. So gelte es, sagen sie weiter, die Gefühle und Gedanken immer wieder freundlich hineinzulenken in das  „es ist, wie es ist“ und aus diesem „es ist, wie es ist“ das Beste, verstanden als das jetzt einzig Richtige, zu machen. Die Zeit scheint hier – so meinen sie weiter – ein wesentlicher Schlüssel. Sie meinen dieses im Sinne von Zeit schenken – sich, bedeutsamen Anderen, etwas bedeutsamen Anderem. Dieses erscheint als gute Wappnung gegen die erwähnten Fallstricke. Weiter gedachtist dieses im Grunde einleuchtend: Sich Zeit zu nehmen, öffnet uns über alle Betriebsamkeiten hinaus in die Kostbarkeit der Gegenwärtigkeit, die aus sich heraus Neues gebiert.

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