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Der Faden

Der Faden

Folgende stille Zeilen des amerikanischen Dichters William Stafford (geboren 1914 und gestorben 1993), entnommen aus dem Lehrerhandbuch Mindful Self-Compassion, S. 173, können wir, wenn wir wollen, auf uns wirken lassen oder sie auch als Anlass nehmen, über sie nachzusinnen oder nachzudenken:

So wie es ist

Da ist ein Faden, dem du folgst. Er führt mitten durch die Dinge, die sich verändern. Er selbst jedoch ändert sich nicht.

Die Leute fragen sich, welchen Weg du verfolgst. Dann mußt du vom Faden sprechen. Doch andere können ihn kaum sehen.

Solange du ihn hältst, kannst du dich nicht verirren. Tragödien ereignen sich; Menschen werden verletzt oder sterben, und du leidest und wirst alt.

Nichts, was du tust, kann die Entfaltung der Zeit aufhalten. Du läßt den Faden niemals los.

 

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