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Zum etwaigen Sinn von Sinn

Entwerfen wir uns und unser Leben sinnhaft, dann fühlen wir uns wohl und lebendig. Aus der Sinnhaftigkeit schöpfen wir unsere Kraft und unsere Energie für unser Denken, Fühlen und Handeln und bringen uns so in unser Tun ganz selbstverständlich ein. Wir dienen dann quasi dem, was wir zu unserer Sache gemacht haben; dass wir hier auch über uns hinauswachsen können, liegt in der Natur der Sache und somit nahe.

Entwerfen wir uns und unser Leben sinnhaft, leiten uns implizit oder explizit, unbewußt oder bewußt Visionen oder Werte auf der gedanklichen und emotionalen Ebene, auf der praktischen Ebene setzen wir sie in Teilzielen und in Zielen um. Die Sinnhaftigkeit gibt uns Halt und Richtung, wenn Unwegbarkeiten entstehen; setzen wir das um oder können wir das umsetzen, was für uns sinnhaft ist, empfinden wir Momente von Glück und nicht nur reine Zielerreichung oder bloßen Erfolg. Was uns sinnhaft erscheint verweist uns auch darauf, was unsere Berufung oder Bestimmung ist in unserem Leben – wenn uns diese Komponente überhaupt interessiert. Machmal hören wir diesen Ton lauter, manchmal leiser. Bei allem Brennen für das Sinnhafte in unserem Leben gilt es, am eigenen Feuer nicht zu verbrennen. Bei allem tun wir gut daran, unser Feuer stets klug zu hüten.

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